Hamburg Nachtfoto
Im August ging es los, mein kleines Abenteuer Hamburg. Da erfuhr ich, dass ich drei Wochen hier verbringen würde. Hamburg, eine meiner liebsten Städte. Mit so angenehmen Klima, menschlich, emotional, im persönlichen Wohlfühlen. Eine Stadt, in der ich gerne leben würde. Wenn man bloß nicht immer Geld für solche Pläne bräuchte. Jetzt bin ich da: Vom 15. September bis 5. Oktober 2023.
Hamburg aus der nicht nur touristischen Sicht kenenlernen Ich werde ganz normal arbeiten. Und leben. Und ich bin gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Hamburg und mir entwickelt. Ein kleiner Vorteil: ich kenne bereits Menschen hier …

Die ersten Tage ...

Die ersten Tage zum Eingewöhnen sind vorbei. Hamburg ist anders, wenn ich arbeite statt nur Tourist zu sein. 

Ich mache mehr alltägliche Dinge, wie einkaufen oder Haushalt. Ich treffe Menschen in einer Tapas Bar oder im veganen Restaurant.

Was aber gleich geblieben ist, ist zum Beispiel meine grüne Tasche zum Einkaufen.

Und neu ist auch: Ich frühstücke Porridge.
Ich verbuche das als Hamburg-Ritual. 🙂

Cool ist, dass jemand mit Knowhow den Arbeitsraum gestaltet hat. Technisch ist alles da, was ich brauche. Vor allem ein großer Monitor, ein gut konfiguriertes Docking und sogar eine Tastatur, die ich als Vorgängermodell meiner eigenen gut kenne.

LLandungsbrücken mit Blick auf die Elphie – ein Ziel für alle Touris. Hier starten auch die Hafenrundfahrten. Mal schauen, ob ich wieder eine buche … oder vielleicht lieber eine Tour durch den Containerhafen? Stay tuned …

Weekend ...

Für mich fängt das Wochenende Freitag an. Und ich nutze den Tag für einen Ausflug in die Kunsthalle Hamburg.

Ein gelungenes Museum, finde ich. Zwei große getrennte Bereicher – einmal die letzten 8 Jahrhunderte und dann die zeitgenössische Kunst – bieten Raum für stundenlange Besuche. Was mich von Anfang überzeugt hat: die App. Sie bietet alles, was ich mir wünsche, ermöglicht mir individuelle Informationen und Führungen. Es wird sicher nicht bei diesem einen Besuch bleiben.

Samstag ist Kinotag 🙂

Nicht irgendein Multiplex natürlich, nein Flexibles Flimmern im Hafenmuseum. „Der Mann im Strom“ ist älter als ich, trotzdem schon mit einem nicht mehr taufrischen Hans Albers. Interessannter Film. Aber noch viel interessanter: Die beiden Taucher, die vom Arbeitsalltag erzählen. Wie das so ist, Rostschutzfarbe unter Wasser einmassieren, in 16 Meter Tiefe schremmen oder schweißen, und was man so macht, bei den langen Aufstiegen. Das Museum werde ich mir ein anderes Mal ansehen. Auf den ersten Blick sehr cool und informativ, in einem alten Schuppen im Hafen gelegen, und gleich nebenan ein Viermaster, der gerade renoviert wird und Museumsschiff werden soll..

Weil wir gerade vom Hafen reden …

Die zweite Woche ...

Diese Woche hat viele unterschiedliche Eindrücke gebracht. Zum Beispiel eine Ausstellung über den erotischen männlichen Körper aus Frauensicht. Leider haben die zufälligen Exponat und das nicht vorhandene Konzept meine Erwartungen deutlich unterschritten. Wir schauen uns daher zwei andere Themen an:

  • die Elphi
  • die Containerhäfen

Bitte hier entlang …

 

Mein Glück, dass ich I. kenne. Sie ist öfter in der Elphie und hat mir ein Ticket für ein Konzert besorgt, das genau ein Mal stattgefunden hat:

Konzert für Manfred Eicher

Joe Lovano, Avishai Cohen, Anouar Brahem, Tigran Hamasyan, Dave Holland, Gidon Kremer und viele andere haben für den Gründer von CBS ein Konzert gespielt. 2 x 80 geniale Minuten.

Ein sehr cooler Ausflug hat mich in zwei Container Terminals geführt. Vor aollem Nummer 2 in Altenwerder war spannend, aber leider mit strengem Fotoverbot. Dieser Terminal läuft nahezu vollautomatisch. Nur noch die finalen Handgriffe werden von Menschen gemacht.

Aber die noch vorhanden Jobs sind in beiden Terminals extrem anstrengend.